Die aktuellsten toptrnds der Kategorie Forschung:
Die Ball-Kamera für 360 Grad Panorama-Aufnahmen.
Ein 360 Grad Foto schießen, rundum die gesamte Umgebung zeigt? Nichts leichter als das, dachten sich Studenten der Technischen Universität Berlin und entwickelten die sogenannte Throwable Panoramic Ball Camera.
Der Prototyp: Integriert in ein stabiles, gut gepolstertes, kugelrundes Gehäuse schießen 36 Kameras gleichzeitig ein Bild. Dazu wird der Kamera-Ball einfach in die Luft geworfen. Alle Kameras lösen automatisch am höchsten Punkt des Flugs aus. Zusammengenommen entsteht so ein beeindruckendes Rundumpanorama. trnd-Partner Matzelinho, der den toptrnd eingereicht hat, beschreibt das Ergebnis so: “…unglaublich tolle Aufnahmen aus bisher unbekannten Blickwinkeln.”
Wir sind gespannt, ob es die Throwable Panoramic Ball Camera bald im Handel geben wird.
Zum Abstimmen bitte anmelden.Project Glass – Die Google Brille.
Noch dieses Jahr möchte Google eine neue Technologie auf den Markt bringen: die Google Brille – eine intelligente Brille, die dem Menschen verschiedene Informationen in sein Sichtfeld einblendet.
Die innovative Brille soll ihrem Träger verschiedene Funktionen bieten: Zum Beispiel soll sie Gesprochenes in Texte für Nachrichten umwandeln oder beim Blick aus dem Fenster die Temperatur anzeigen bzw. das Wetter vorhersagen können.
Auf der Google+ Seite existiert bereits eine Projektseite und ein Imagevideo der Google Brille. Das Video zeigt auf lustige und sehr interessante Weise, wie sich ein Tag im Leben eines jungen Mannes mit der neuen Technologie gestalten könnte. Wir sind gespannt…!
Zum Abstimmen bitte anmelden.Parasite Farm.
Einen natürlichen Kreislauf erschaffen und das in den eigenen vier Wänden?
Charlotte Dieckmann & Nils Ferber haben im Rahmen einer Seminararbeit die Parasite Farm entwickelt. Sie besteht aus Pflanzenkästen, die an Regalen befestigt werden und einem Kompostsystem welches an einer Küchenarbeitsplatte oder einem Küchentisch angebracht wird. Küchenabfälle werden im Kompostsystem kompostiert und durch natürliche Prozesse zu Humus umgewandelt, welcher wiederum nahrhafte Erde für Pflanzen ist.
Die Idee dahinter ist, Menschen zum Nachdenken anzuregen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wieder ein Gefühl für unsere Ernährung zu bekommen.
Momentan gibt es die Parasite Farm als Komplettlösung noch nicht zu kaufen, doch sie regt auf jeden Fall zum Nachdenken an!
Zum Abstimmen bitte anmelden.Blindenschrift für Touchscreens.
Bisher verwenden Blinde und stark sehbehinderte Menschen spezielle Schreibgeräte, um in Blindenschrift zu kommunizieren.
Sie bilden Buchstaben dabei über ein standardisiertes Punktemuster ab – der sogenannten Brailleschrift. Diese „lesen“ sie mit den Fingern, indem sie kleine Erhöhungen im Papier abtasten. Dank einer neuen Erfindung können Blinde aber schon bald auch Touchscreen Oberflächen nutzen.
Im Rahmen eines Sommerprogramms der Universität Stanford hat Student Adam Duran nun eine Software entwickelt, mit der Sehbehinderte auf einem Standard Tablet-PC in Blindenschrift schreiben können.
Das einzigartige am Braille Writer: Die Tastatur passt sich der individuellen Fingerposition des Nutzers an. Beim Auflegen der Finger auf den Touchscreen werden automatisch acht Tasten um die Fingerkuppen herum erzeugt. Sobald sich alle Finger abheben und wieder auflegen, positionieren sich die Tasten jeweils von Neuem. Menüs werden ganz einfach durch das Ziehen der Finger über den Bildschirm bedient.
Die Software kann auf jedes Gerät mit Touchscreen aufgespielt werden und ermöglicht es Blinden damit, auch unterwegs Notizen festzuhalten oder Emails zu schreiben. Mit dieser Innovation hat Duran natürlich das Stanford Sommerprogramm gewonnen.
Zum Abstimmen bitte anmelden.Quantenphysik für Jedermann.
Der Meißner-Ochsenfeld-Effekt dürfte nur eingefleischten Freunden der Physik ein Begriff sein. Diese Tatsache ändert allerdings nichts daran, dass bei folgendem Beitrag auch Laien ins Staunen geraten.
Das Video zeigt eine symmetrische Scheibe, welche durch starke Kühlung (ca. minus 200 °C) supraleitend wirkt. Dies bedeutet, dass ein äußeres Magnetfeld nicht mehr in den Gegenstand eindringen kann und das Magnetfeld somit aus dem Inneren des Gegenstandes verdrängt wird. In ein Magnetfeld hineingesetzt, ist der Gegenstand dann quasi in seiner Raumposition eingesperrt (”quantum trapping”) und wird in dieser Position berührungsfrei getragen bzw. geführt – reibungslos und ganz wie von Zauberhand.
Das Faszinierende daran: Der Meißner-Ochsenfeld-Effekt ist durch klassische Physik nicht erklärbar! Ein spannendes Feld also für die Quantenforscher.
Doch seht am besten selbst, und lasst Euch begeistern, welche Möglichkeiten die quanten-physikalischen Erkenntnisse uns in Zukunft noch bieten werden. Nähere Erklärungen und die neuesten abgefahrenen Versuche könnt Ihr übrigens auch hier anschauen.
Zum Abstimmen bitte anmelden.Rolltop – das Notebook zum Ausrollen.
Der Trend zu immer flacheren und handlicheren Laptops ist unverkennbar. Eine neue Vision ist der Laptop zum Ausrollen – der Rolltop.
Zu Zeiten von iPad und Co. könnte man glauben, von keiner technologischen Erfindung mehr überrascht zu werden. Die Eigenschaften vom neuesten Gedankenspiel dürften aber selbst Kenner in Erstaunen versetzen.
Der Rolltop kann sowohl als Laptop als auch als Tablet-Computer verwendet werden. Die Bildschirmdiagonale bemisst sich je nach Einsatzfunktion auf 13 bis 17 Zoll. Ein Stromanschluss und externe Lautsprecher runden das Paket ab.
Ob und wann das Notebook auf den Markt kommen wird, steht noch nicht fest. Einfallsreichtum und Kreativität kann den Visionären des Geräts aber auf jeden Fall bescheinigt werden.
Zum Abstimmen bitte anmelden.Keksdose zur Spionageabwehr.
Eine ziemlich unorthodoxe sowie clevere Methode zur Abwehr von Industriespionage wendet inzwischen der Chemiekonzern Evonik als Vorsichtsmaßnahme an: Wenn sich Top-Manager zu vertraulichen Gesprächen treffen, legen sie ihre Handys in geschlossene Blechdosen, die wie ein Faradayscher Käfig wirken und die Funkverbindung zu den Telefonen unterbrechen.

Allein das Ausschalten der Handys wäre bei Spionageverdacht nämlich zu unsicher, da ausländische Geheimdienste die Verbindungen z.B. trotzdem auf eigene, heimlich aufgestellte Mini-Funkstationen umleiten oder das Mikrofon als Wanze scharfstellen könnten.
Dies lässt sich nur verhindern, wenn die Manager ihre Handys brav in die geschlossene Blechdose legen. So skurril wie das auch klingen mag, es ist kein Scherz. Denn High-Tech-Unternehmen wie Evonik sind aufgrund ihrer zukunftsweisenden Erfindungen durchaus Zielscheibe für Industriespionage durch ausländische Geheimdienste. Mehr zu dieser ungewöhnlichen Methode könnt Ihr im Artikel der wiwo.de nachlesen.
Zum Abstimmen bitte anmelden.Foldit: Spielen für die Wissenschaft.
Für wahre Fans von Computerspielen gibt es nichts Besseres als ein gutes Game. Wer dem Gedaddel nichts abgewinnen kann, dem fehlt meist der Sinn dahinter.
Das könnte sich gleich ändern, denn mit diesem Spiel kann jeder ohne jegliche Vorkenntnisse einen Beitrag zur Wissenschaft leisten – Voraussetzung ist lediglich die Freude am Puzzlen. Bei den Foldit-Puzzles falten die Spieler Proteine und helfen so ganz nebenbei, neue Medikamente zu entwickeln. Diese Grundbausteine des Lebens bestehen aus gefalteten Ketten von Aminosäuren, wobei die Art der Faltung die Funktion des Proteins bestimmt. Menschen können diese Faltung besser als Computerprogramme voraussagen – zumindest in der Masse. Und bei tausenden Spielern erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass darunter die Lösung für ein neues Medikament ist.
Ein anderes Spiel ist eteRNA. Hier entwerfen die Spieler RNA-Moleküle mit ganz bestimmten Eigenschaften, um auf diese Weise das Leben von Zellen verständlich zu machen oder sogar zu steuern. Der beste RNA-Entwurf wird jede Woche im Labor synthetisiert. So finden die Forscher heraus, ob er sich in Natura so verhält, wie im Spiel vorausgesagt.
Spielt Ihr schon für die Wissenschaft?
Zum Abstimmen bitte anmelden.Passagierflugzeug mit Elektroantrieb.
Irgendwann gehen die Erdölvorkommen – und damit Benzin/Kerosin – zur Neige. Deshalb bauen die Automobilhersteller bereits an der Zukunft und entwickeln Elektroautos. Nun fangen endlich auch die Flugzeughersteller an, sich zu fragen, wie ohne Kerosin die Zukunft von Flugzeugen aussehen wird:
So präsentierte Airbus auf der Luftfahrtschau in Paris Le Bourget die Studie eines Flugzeugs für bis zu 70 Passagiere, das ausschließlich von einem Elektromotor angetrieben wird – “VoltAir“.

Der Prototyp „VoltAir“ besitzt einen starken Elektromotor am Heck, der zwei gegenläufige Propeller antreibt. Die Entwickler gehen davon aus, dass E-Flugzeuge etwa in 25 Jahren sinnvoll sind, wenn bis dahin entsprechende Hochleistungsbatterien zur Verfügung stehen. Die ersten Lithium-Sauerstoff-Batterien werden dazu bereits getestet. Diese sollen mit etwa 1.000 Watt/h je Kilogramm Batteriegewicht 2-3 Mal leistungsfähiger als derzeitige Spitzenbatterien sein.
Die European Aeronautic Defence and Space Company (EADS) geht davon aus, dass die supereffizienten Elektromotoren zusammen mit einem nahezu verlustfreien Energiefluss durch supraleitfähige Kabel ähnlich leistungsfähig werden können wie herkömmliche Turbotriebwerke.
Zum Abstimmen bitte anmelden.Zukunftsweisende Bio-Verpackung aus Pilzen: EcoCradle.
Kunststoff und Plastik sind zwar praktisch, haben aber den großen Nachteil, dass sie selbst nach tausenden von Jahren nicht verrotten und so als Mikroteilchen immer mehr in den Naturkreislauf eindringen. Eine wirklich zukunftsweisende Alternative haben jetzt Eben Bayer und Gavin McIntyre von Ecovative entwickelt:
Das neue Material EcoCradle besitzt ähnliche Eigenschaften wie synthetisches Verpackungsmaterial, besteht jedoch zu 100% aus biologischen Rohstoffen, ist im eigenen Garten vollständig kompostierbar und so unbedenklich, dass man es es sogar essen könnte (wobei es laut Hersteller weder besonders nahr- noch schmackhaft ist.
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Zukunftsforschung: Pilze – das neue natürliche Plastik?
Das Besondere daran – auch die Herstellung des Materials funktioniert auf natürliche Weise. Es wächst in gewisser Weise von selbst:
Landwirtschaftliche Nebenprodukte wie Getreidespelzen oder Baumwollhülsen “wachsen” mit Hilfe von Pilzwurzeln in einem speziellen Verfahren innerhalb von 5-10 Tagen zu einem stabilen Material zusammen. Dadurch ist der Energieaufwand extrem gering, und gleichzeitig hat man einen ultra schnell nachwachsenden, nachhaltigen Rohstoff zur Verfügung.
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